Am Klima kommt keiner vorbei
Studie - Vergleich E-Autos und Autos mit fossilen Brennstoffen
Eine von den Grünen in Auftrag gegebene Untersuchung hat ergeben, für viele sehr überraschend, dass E-Autos in allen Bereichen günstiger als Autos mit Verbrennungsmotor sind. Da kann man sich nur an den Kopf fassen, wenn es nicht so traurig wäre. Selbst in der Tagesschau, wo dieser Beitrag gesendet wurde (warum musste das sein?), sah man sich genötigt, einen eigenen Beitrag zu dieser Problematik zu senden, der etliche Ergebnisse dieser Studie doch sehr stark relativierte.
Dazu passt folgende Meldung in der WAZ vom 25.November 2019. Der Taxifahrer sieht das offensichtlich etwas anders. Wie Berti Vogts schon einmal richtig sagte: Die Wirklichkeit ist anders als die Realität

Wie tief der Staat dem Bürger in die Tasche greift, sieht man an dieser Tankquittung. Ca. 66% der bezahlten Summe an der Tankstelle gehen als Steuern an den Staat. Unfassbar.
Erschreckende Zahlen

Umstellung bei Thyssen-Krupp bei der Befeuerung der Hochöfen zur Stahlgewinnung

Thyssen-Krupp hat begonnen, die Energieversorgung bei der Stahlproduktion auf Wasserstoff umzustellen. Wollte man dieses komplett mit Wasserstoff durchführen, würde man für die Stromerzeugung aus erneuerbarer elektrischer Energie 3500 Windräder benötigen. Hochgerechnet ergäben sich dann ca. 3 Milliarden Euro an Investitionen. Damit würde wahrscheinlich Thyssen-Krupp vom Markt verschwinden.

Energieverbrauch der Stream-Dienste im Internet

Die Stream-Dienste (Netflix und Co), die immer häufiger angewählt werden - und da besonders von den Jüngeren -, erzeugen einen Energiebedarf, der so groß ist wie der Energieverbrauch aller Haushalte in Deutschland, Italien und Polen in einem Jahr. Das ist eine gigantische Zahl.

Energiemehrverbrauch bei der Umstellung von 4G auf 5G

Der zusätzlich Energiebedarf bei der Umstellung auf 5G ist so groß wie der Energieverbrauch von 2,5 Millionen Haushalten - alles bezogen auf den Zeitraum von einem Jahr.
Wie weit sind die europäischen Länder beim Klimaziel?

Die europäischen Länder sind verschieden weit bei der Realisierung der beschlossenen Klimaziele. Nimmt man als Bewertung ein Ranking von 0 (nichts unternommen) bis 100 (Klimaziel vollständig erreicht), so stehen am besten mit 42 Punkten Frankreich und Spanien da. Deutschland liegt mit 12 mageren Punkten auf dem vorletzten Platz der europäischen Staaten, obwohl man ja gefühlt Spitzenreiter bei den Bemühungen und eingesetzten Geldmittel ist.
Erschreckend ist jedoch, dass die Summen, die in die Erreichung der Ziele gesteckt werden, in die zig-Millarden Euro (z.B. die EEG-Umlage) gehen. Und alles wird vom Verbraucher gezahlt. So liegt der Strompreis in den Niederlanden bei ca. 8 Ct/kWh, bei uns ist er fast viermal so hoch bei astronomischen 30 Ct/kWh. Der CO2-Ausstoß ist in Frankreich eher gering. Man hat sich dort nicht in einer Art Massenhysterie von der Kernkraft verabschiedet. Beänstigend ist, dass der Bürger in Deutschland enorme Summen für die Reduzierung von schädlichen Treibhausgasen ausgibt - im Endeffekt sind die Ergebnisse eher bescheiden. Andere Länder, wie Frankreich oder Spanien, wer hätte das gedacht, schlagen uns um Längen.
Ausgewiesener Klimaexperte zum Club of Rome
2 aufeinander bezogene Kommentare zur Talkshow von Maischberger am 4.12.2019 auf www.gmx.net. Der erste (Carsten Marker) ist über die Vorhersagen des Club of Rome (1972) schlecht informiert. In der Anwort eines Lehrers(?) werden diese Vorhersagen korrigiert. Ich kann diese vom Club of Rome getätigten Vorhersagen nur bestätigen. Was sind für Carsten Marker Experten? Woher stammt diese exorbitante Zahl von 30 000? Absurd erscheinen im Rückblick die Voraussagen des Club of Rome wie, spätestens im Jahre 1980 gibt es kein Öl mehr. Dann war man sicher, dass wir auf eine neue Eiszeit zusteuern. Soweit die Verlässlichkeit bei Aussagen von "Wissenschaftlern". Ein Zitat von Niels Bohr (Atomphysiker) an dieser Stelle: Voraussagen sind schwer, besonders für die Zukunft.
Carsten Marker
@#103 Jacky Lee
Mit den "ausgewiesenen Experten" spielen Sie vermutlich darauf an, dass Fritze Merz den Freitagsdemonstranten empfohlen hat, den Klimaschutz den richtigen Experten zu überlassen, oder? Was Sie und Herr Merz dabei geflissentlich ignoriert haben, ist der klitzekleine unbedeutende Umstand, dass Fridays for Future von mehr als 30.000 ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Klimawissenschaften unterstützt werden, die seit über 30 Jahren auf die Notwendigkeit hinweisen, etwas gegen die Erwärmung des Planeten zu tun! Seit dem "Club of Rome" liegt das Problem auf dem Tisch, ist allgemein bekannt und wird von den konservativen politischen Kräften hartnäckig ignoriert! Oder wollen Sie die Kompetenz der Wissenschaftler abstreiten und behaupten, Merkel, Merz und AKK könnten die Folgen ihrer Ignoranz verantwortungsvoll einschätzen? Wir rauschen mit Vollgas einen unbekannten Abhang hinab, dessen Ende wir noch nicht sehen können. Aber statt endlich entschlossen auf die Bremse zu treten, verspotten Leute wie Sie ihre Mitmenschen, die wenigstens den Fuß vom Gaspedal nehmen wollen!
Frank Feuker
#136
mal was zum "Club of Rome"

1974 - ich wurde eingeschult-
1974 - Club of Rome: 1980 gibt es kein Erdöl mehr
1980 - Club of Rome: Wir bekommen eine neue Eiszeit
1984 - Club of Rome: 1990 gehen die fossilen Ernergiequellen zur Neige
1986 - Club of Rome: Die Eiszeit kommt
1990 - Club of Rome: Im Jahr 2010 komplettes Versiegen der Energie (kein Öl oder Gas)


Ab 2000 plötzlich keine Eiszeit mehr dafür Klimaerwärmung
FAKT: keine Eiszeit und es werden jeden Tag größere Ölfelder gefunden
1974 im Ruhrgebiet: Pseudokrupp bei Kindern, Wäsche war nach dem Trocknen dunkel vor Staub. Rhein war eine Giftsuppe ohne Fische.
2019: im Rhein gibt es wieder Aale und die Luft im Ruhrgebiet ist so sauber wie seit 1850 nicht mehr. Irgendwelche Schulschwänzer müssen mir nichts von Umwelt erzählen. Jedes dieser Blagen hat ein Smartphone mit seltenen Erden. Also erstmal alle Handys abnehmen, weil die Nutzer schuld an Krieg und Vertreibungen im Kongo oder Brasilien sind. Ich habe als Lehrer schon festgestellt, dass Deutsche immer weniger gebildet sind. Inzwischen wird die Dummheit zur Krankheit.
Solange solche Projekte möglich sind, brauchen wir uns über den Klimawandel keine Gedanken zu machen.
Der Klimawandel wird einfach weggetanzt - selbst die Schulleitung tanzt mit.
Keine Satire - gesehen in der WAZ - Teil Vest vom 23.06.2014