2. Klausur Jahrgst. 13/1 16. November 2009
LK Mathematik Sporenberg
Achtung: Denken Sie an eine ordentliche
Darstellung und vergessen Sie nicht den erläuternden Text, auch wenn dieser
nicht ausdrücklich gefordert wird.
1.Aufgabe:
Gegeben ist die Funktion fa(x) = ex (ex – a ) mit
a Î Â. Ka sei das Schaubild
der Funktion fa(x).
a) Geben
Sie folgende Eigenschaften von Ka an:
I. Schnittpunkte
mit den Koordinatenachsen.
II. Asymptoten
III. fa’(x)
IV. Extrempunkte
und Wendepunkte.
V. Fertigen
Sie eine Wertetabelle für a=2 und a=3 im Bereich von -3; -2,5; -2; … 1,5 an und stellen Sie diese beiden Funktionen in
einem geeigneten Koordinatensystem dar.
b) Für
welche Werte von a hat die Funktion keine Extrema?
c) Untersuchen
Sie, ob sich zwei Funktionen mit unterschiedlichem a schneiden. Zeigen Sie dies
rechnerisch.
d) Im Folgenden sei a=2.
I. Ermitteln
Sie die Zielfunktion für denjenigen Punkt der Kurve, der die kürzeste Entfernung
vom Koordinatenursprung hat. Erläutern Sie Ihre Vorgehensweise.
Der
gesuchte Punkt ist nicht zu
berechnen.
II. Berechnen
Sie den Inhalt A(u) der Fläche, die durch
K2, den Koordinatenachsen und der Geraden mit der Gleichung x=u
(u<0) begrenzt wird.
III. Untersuchen
Sie das Verhalten von A(u) für u ® -¥.
2. Aufgabe: Für jedes a ( a Î Â, a > 0) ist eine Funktion fa
durch
fa(x)
= (2 x – 1 ) × ea x gegeben.
a) Geben
Sie den größtmöglichen Definitionsbereich der Funktion fa an.
Ermitteln Sie die Koordinaten der Schnittpunkte des Graphen der Funktion fa
mit den Koordinatenachsen und die Koordinaten der lokalen Extrempunkte
(einschließlich der Art der Extrema).
Die
Graphen der Funktionen fa1 und fa2 (a1, a2
Î Â, a1, a2
> 0, a1 ¹ a2)
besitzen gemeinsame Punkte. Zeigen Sie, dass genau zwei solcher Punkte existieren.
Geben Sie
eine Gleichung der Asymptote an.
b) Zeigen
Sie, dass für jedes a der Graph der Funktion fa genau einen
Wendepunkt besitzt. Ermitteln Sie eine Gleichung der Funktion g, auf deren
Graph alle Wendepunkte liegen. Geben Sie auch den größtmöglichen
Definitionsbereich der Funktion g an.
c) Zeichnen
Sie die Graphen für a=2 und a=6 im Bereich -1,5;-1;-0.5;0;0.5;1;1,5 in ein
geeignetes Koordinatensystem. Fertigen Sie jeweils eine Wertetabelle an.
d) Bestimmen
Sie eine Stammfunktion Fa(x) der Funktion fa(x). Für
welche Funktion Fa(x) gilt Fa(0) = 0?
In allen folgenden Teilaufgaben
ist nun a = 2.
e) Für
jedes b (b Î Â; b < 0) begrenzen der Graph
der Funktion f2, die Koordinatenachsen sowie die Gerade mit der
Gleichung x = b eine Fläche vollständig. Berechnen Sie den Inhalt A(b) dieser
Fläche.
Ermitteln
Sie A(-2), A(-10) und A(-100) und geben Sie eine Vermutung für den Grenzwert
an.
f) Der
Graph der Funktion f2, die Koordinatenachsen und die Gerade mit der
Gleichung x = -1 begrenzen eine Fläche vollständig. Diese erzeugt bei Rotation
um die x-Achse einen Rotationskörper. Bestimmen Sie das Volumen des
Rotationskörpers.
g) Für
jedes u (u Î Â, u < 0) sind der Punkt Pu(u/f2(u)),
der Koordinatenursprung und der Punkt Qu(u/0) Eckpunkte eines
Dreiecks. Ermitteln Sie den Wert u, für den das zugehörige Dreieck den größten
Flächeninhalt aller so gebildeten Dreiecke besitzt. Geben Sie diesen maximalen
Flächeninhalt an.
3.Aufgabe:
Achtung: Bei der
Funktionsgleichung ist ein Fehler passiert.
Die Funktionsgleichung ist jetzt
korrigiert.
Die
jährliche Fördermenge (= Förderquote) einer Erzmine wird durch folgende
Funktionsgleichung beschrieben:
![]()
Die
Variable t steht für die Zeit in Jahren und M(t) für die Förderquote in 1000
Tonnen pro Jahr. Im Jahr 1900 wurde mit einer Förderquote von 6000 Tonnen
begonnen. Im Jahr 1971 erreichte die Förderquote ihr Maximum.
a) Bestimmen
Sie die Parameter a und b der Funktionsgleichung, wie lauten diese?
b) Setzen
Sie für die weiteren Teilaufgaben a=6 und b=1/16. In welchem Jahr wurde die
Förderung eingestellt?
c) Welche
maximale Förderquote wurde 1971 erreicht?
d) In
welchem Jahr war der Förderungszuwachs am größten?
e) Zeichnen
Sie den Graphen von M(t) in ein geeignetes Koordinatensystem und beschreiben
Sie die Entwicklung der Förderquote über den gesamten Abbauzeitraum.
f) Wie
viel Erz wurde über den gesamten Abbauzeitraum gefördert?
g) Wie
hoch war die durchschnittliche Förderquote im Zeitraum von 1960 bis 1980?
Hilfsmittel:
Nicht
graphikfähiger Taschenrechner
Formelsammlung